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Ein Stockwerk in zehn Tagen (Auszug vom Südkurier)

8.10.2009 Neckar Tower bei Nacht

Jetzt geht es rund: Wie Architekt Gunter P. J. Bürk sagte, wird der Neckartower jetzt alle zehn Arbeitstage um ein Stockwerk wachsen.
Ein Bauwerk, an dem sein Herz ganz besonders hängt. Im Vergleich zu dem, was Bürk sonst baut, dann aber doch eher eine kleine Nummer. Bei einem Baustellentermin in Schwenningen machten sowohl Bürk als auch der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft, Andreas Veit, deutlich, dass man fest davon ausgehe, dass der Turm bis zum Beginn der Landesgartenschau am 12. Mai nächsten Jahres für die Bevölkerung in der obersten Etage begehbar sein wird. Vorausgesetzt, ein wirklich harter Winter macht nicht doch noch in den letzten Monaten einen Strich durch die Rechnung. Bürk betonte, dass die Arbeiten jetzt sehr zügig vorangehen würden „und wir davon ausgehen, dass wir bis Ende Oktober den bisherigen zeitlichen Rückstand aufgeholt haben werden.“ In den vergangenen Monaten sind nach Angaben von Veit, der mit seiner wbg Bauherr des 45 Meter hohen Bauwerkes ist, rund 100 Tonnen Stahl und 380 Kubikmeter Beton im Fundament verbaut worden. Der Geschäftsführer kündigte an, dass man bereits in Kürze die Vermarktung des Turmes angehen werde. Bürk machte noch einmal deutlich, dass der Neckartower in Schwenningen ein Herzensanliegen für ihn sei. Schließlich ist der in Berlin lebende Architekt am Neckarursprung zur Welt gekommen. Der Turmbau zu Schwenningen sorgt auch dafür, dass die Verbindungen zu seiner Heimatstadt wieder enger werden, wobei diese ohnehin nie ganz abgerissen waren. Dabei ist er in der ganzen Welt unterwegs. Ein gefragter Mann. Die JSK-Architekten, deren Geschäftsführer der Schwenninger ist, bauen riesige Projekte. Unter anderem das größte, das es derzeit in ganz Europa gibt: den neuen Berliner Flughafen. Kostenvolumen: rund eine Milliarde Euro.

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